Aktuelle Empfehlungen für unterwegs erkrankte Fahrer

Auch wir melden uns von der Corona Front  und wenden uns insbesondere an alle Berufskraftfahrerinnen und -fahrer:

Wir möchten, dass Ihr sicher und gesund durch diese für alle belastende Zeit kommt. Wir bitten darum, bei den ersten Anzeichen grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit einen Arzt anzurufen. Auch über Atemprobleme, Hals kratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost wurde berichtet.

Über die DocStop Hotline erhaltet Ihr die Rufnummer eines Partnerarztes, den ihr zunächst telefonisch kontaktiert. Dort schildert Ihr Eure Symptome und der Arzt wird telefonisch entscheiden, wie es weiter gehen soll. Sollte der Arzt eine Corona-Infektion ausschließen anhand der geschilderten Symptome, werdet ihr dort einen Termin bekommen und bevorzugt behandelt werden trotz voller Praxen.

Andernfalls wird er Euch sagen, wie weiter vorzugehen ist. (Hinweise auf Abstrich-Zentren/ Abstrich-Container in Eurer Nähe, Hinweis auf das Gesundheitsamt, das federführend für alle Maßnahmen ist, eine eventuelle Quarantäne oder ähnliches.)
Scheut Euch bitte nicht, trotz eines eventuellen drohenden Ausfalls, einen Arzt zu konsultieren, wenn es Euch eventuell (auch schlagartig) schlechter gehen sollte.

Noch ein Hinweis: Es gibt mittlerweile Arztpraxen, die aufgrund bestehender Corona Fälle geschlossen haben. Da wir diese Informationen von unseren Partner-Ärzten nicht oder nur zögerlich erhalten, kann es sein, dass Ihr an eine geschlossene Praxis vermittelt werdet.

Vielleicht lasst Ihr euch bei dem Anruf der Hotline ein oder zwei Anlaufadressen und Namen und Nummern mehr geben, für den Fall der Fälle.


Nur ein gesunder Fahrer ist auch ein sicherer Fahrer
Wir müssen verantwortungsbewusst und vorausschauend mit dieser Situation umzugehen. Um Euch und alle anderen zu schützen. Bitte vergesst das nicht. Ihr alle leistet momentan einen wahnsinnig guten Job.

Nachfolgend geben wir noch einige Tipps und Antworten auf Fragen, die uns erreicht haben.

Quelle dieser Antworten ist das Bundesministerium für Gesundheit.

Wie schütze ich mich und andere vor dem Coronavirus?
Die Verhaltensweisen sind mit denen zum Schutz vor Grippeviren identisch:
Regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen (mindestens 20 Sekunden unter laufendem Wasser mit Seife) richtiges Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge Abstand von Menschen mit Husten, Schnupfen oder Fieber halten; Händeschütteln generell unterlassen Hände vom Gesicht fernhalten (Schleimhäute in Mund und Nase sowie Augen)

Was ist bei einem Corona-Verdacht zu tun, welche Symptome gibt es?
Personen, die persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen, einen Arzt ( u.a. auch über die DocStop Hotline) kontaktieren oder die 116117 anrufen - und zu Hause bleiben.

Eine Corona-Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost wurde berichtet.

Wie wird das neue Virus übertragen?
Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist über Tröpfchen. Die Übertragung kann direkt von Mensch-zu-Mensch über die Schleimhäute geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt kommen. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Infizierten angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Krankheitszeichen gezeigt hatten.

Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?
Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage.

Bekomme ich weiterhin meinen Lohn, wenn für mich Quarantäne angeordnet wurde?
Ja, Sie bekommen weiterhin Ihr Gehalt vom Arbeitgeber gezahlt. Ihr Arbeitgeber kann sich dann das Geld für die Lohnfortzahlung beim Bundesland zurückholen. Sollte der Arbeitgeber wider Erwarten nicht zahlen, können Sie eine Entschädigung (nach §56 IfSG) von der zuständigen Behörde fordern – die entspricht in den ersten sechs Wochen etwa der Höhe des Nettolohns. Danach der Höhe des Krankengeldes.

 

Wir hoffen, dass Euch diese Informationen weiterhelfen und dass ihr auf Euch aufpasst und nur gesund fahrt.

In diesem Sinne wünscht Euch das DocStop Team allzeit gute und gesunde Fahrt.

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