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Arzt-Praxen gesucht: Medizinische Hilfe für Lkw-Fahrer sorgt für mehr Sicherheit auf den Straßen

Für Berufskraftfahrer ist es im Krankheitsfall oft schwer, unterwegs einen Arzt zu finden. Die Initiative "DocStop für Europäer" setzt sich seit mehr als 10 Jahren für die medizinische Versorgung der Fernfahrer ein. Der gemeinnützige Verein sucht weitere Arztpraxen, die bereits sind, Lkw-Fahrer zeitnah zu behandeln und so für eine sichere Weiterfahrt zu sorgen.

Ladbergen, 27. März 2018. „Wer als Fahrer eines Lkw oder Fernbusses unterwegs krank wird, kann nicht wie die meisten anderen Berufstätigen mal eben zum Hausarzt“, erklärt Joachim Fehrenkötter, Vorsitzender des Vereins DocStop für Europäer e.V.. Viele Berufskraftfahrer sind oft tagelang fern ihres Wohnsitzes unterwegs und wissen im Krankheitsfall nicht, wo sie eine Arztpraxis in der Nähe ihres Standortes finden. Dazu kommt, dass man mit einem 40-Tonner nicht überall parken kann. Die Initiative DocStop möchte Berufskraftfahrern in dieser Situation helfen. In den letzten 10 Jahren hat der Verein ein Netzwerk von mehr als 700 Ärzten, Zahnärzten und Kliniken aufgebaut, die bereit sind, Lkw-Fahrer im Krankheitsfall zeitnah zu behandeln. Raststätten, Autohöfe und Spedition, wo die Fahrer während des Arztbesuchs ihren Lkw sicher parken können, sind ebenfalls Bestandteil des Netzwerks. Auch in Dänemark, Österreich und der Schweiz gibt es bereits ein solches Ärztenetzwerk.

 

Schmerzen: Gefahr für die Verkehrssicherheit

„Nur ein gesunder Fahrer ist ein sicherer Fahrer“, betont DocStop-Initiator Rainer Bernickel. Der ehemalige Autobahnpolizist weiß aus vielen Gesprächen mit Lkw-Fahrern, dass diese wegen des hohen Termindrucks und mangels eines Arztes in der Nähe bei unterwegs auftretenden gesundheitlichen Beschwerden oft unter Schmerzen weiterfahren oder sich selbst medikamentieren, bis sie wieder am Heimatstandort angekommen sind. Eine gefährliche Praxis, wie der DocStop-Vorsitzende Joachim Fehrenkötter, selbst Eigentümer eines großen Transport- und Logistik-Unternehmens mit 100 Lkw-Fahrern, betont: „Schmerzen können die Fahrtüchtigkeit unter Umständen weitaus mehr beeinträchtigen als Alkohol am Steuer.“

 

Ehrenamtliches Engagement

Wird ein Fahrer krank, erhält er bei der DocStop-Hotline unter 01805 112 024 den Standort des nächsten DocStop-Anlaufpunktes auf seiner Route und einer Arztpraxis in der Nähe genannt. Auch auf der Homepage von DocStop sowie in verschiedenen Smartphone-Apps für Fahrer sind die Standorte und Kontaktdaten medizinischer Einrichtungen verzeichnet. Das DocStop-Team arbeitet komplett ehrenamtlich, der Vermittlungsservice ist für die Fahrer kostenlos. Die anfallenden Behandlungskosten rechnen die Ärzte wie gewohnt direkt mit der Krankenkasse, über einen Auslandskrankenschein oder mittels Barzahlung an.

 

Praxen gesucht

Um das Netzwerk für die medizinische Unterwegsversorgung für Berufskraftfahrer weiter auszubauen, sucht die Initiative DocStop weitere Arztpraxen, die bereit sind, Lkw-Fahrer im Krankheitsfall zeitnah zu behandeln. Arztpraxen oder andere medizinische Versorgungseinrichtung im Netzwerk von DocStop sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:

·      Die Praxis oder das Krankenhaus muss nahe viel befahrener Routen von Lkw oder Fernbussen liegen.

·      Ein für Lkw und Busse geeigneter Parkplatz, Rasthof oder Speditionshof muss in der Nähe vorhanden sein.

·      Die ärztliche Behandlung muss so zeitnah wie nur möglich nach Eintreffen des Fahrers oder der Fahrerin in der Versorgungseinrichtung beginnen. Wartezeiten sind zu vermeiden.

 

Sie möchten medizinischer Partner von DocStop werden?

Weitere Auskunft erteilt das DocStop-Team unter info@docstop-online.eu oder über das Kontaktformular auf der DocStop-Homepage www.docstop.eu.

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