Bernhard Mattes, Präsident des VDA

Die Sicherheit im Straßenverkehr hängt von drei Faktoren ab – der Infrastruktur, dem Fahrzeug und dem Fahrer. Aufgabe der Automobilindustrie ist es, die Sicherheit der Fahrzeuge immer weiter zu verbessern. Heute stehen dem Fahrer zahlreiche Assistenzsysteme helfend zur Seite, die ihn vor Gefahren warnen und bei Fahrfehlern notfalls korrigierend eingreifen. Das wirksamste „System“ zur Vermeidung von Unfällen ist vorerst aber noch ein gut geschulter und aufmerksamer Fahrer. Aufmerksamkeit setzt aber voraus, dass der Fahrer sich fit und wohl fühlt.

Insofern ist die Initiative DocStop e.V., die den Berufskraftfahrern auch „on tour“ ein medizinisches Netzwerk mit schneller Hilfe anbietet, ein eminent wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen. Da EU-weit mehr als 70% des Güterverkehrs mit diesem Verkehrsträger abgewickelt wird, dient DocStop also, wenn man so will, dazu, das „Rückgrat“ des Güterverkehrs gesund zu halten. Das kommt auch allen anderen Verkehrsteilnehmern zugute.   

Nicht zuletzt trägt die Initiative auch ein Stück weit dazu bei, die Arbeitsbedingungen der Berufskraftfahrer zu verbessern und damit vielleicht auch wieder mehr junge Leute dazu zu bewegen, sich für diesen, für die deutsche Industrie so wichtigen   Beruf zu entscheiden.

Ich wünsche daher der Initiative DocStop weiterhin viel Erfolg, dass die Bereitschaft, sich hier in so vorbildlicher Weise ehrenamtlich zu engagieren, weiter wächst, und dass dieses Angebot unter den Berufskraftfahrern noch bekannter und bei Bedarf auch noch stärker angenommen wird.