Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

Unsere Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrer leisten tagtäglich einen ultraharten Job – nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz stellen sie die Versorgung von Gesellschaft und Wirtschaft mit Gütern zu jeder Zeit sicher; und das unter teils sehr schwierigen Rahmenbedingungen.

Die „Initiative DocStop für Europäer e. V.“ vermittelt unseren Lkw-Fahrerinnen und Lkw-Fahrern unterwegs Kontakte zu Ärzten, die sich bereiterklärt haben, sie kurzfristig medizinisch zu versorgen. Nur ein gesunder und ausgeruhter Brummifahrer ist auch ein sicherer Verkehrsteilnehmer.

Die Arbeitsbedingungen der Fahrerinnen und Fahrer wirken sich direkt auf die Verkehrssicherheit und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer aus. Daher ist es umso wichtiger, dass die Fahrer selbst immer bestens versorgt sind. Auf 1260 Rastanlagen an den Bundesautobahnen und an zusätzlich 225 privaten Autohöfen stehen den Lkw-Fahrerinnen und -Fahrern sanitäre Anlagen zur Körperpflege zur Verfügung.

Insbesondere infolge der Corona-Pandemie gibt es leider einen Engpass bei den sanitären Anlagen an zahlreichen Lade- und Entladestellen („Rampen“). Um diese Lücke auszugleichen, setzt sich die Brancheninitiative „#Logistikhilft“ für die Beschaffung und den Betrieb von Dusch- und WC-Containern als Beitrag zur sanitären Versorgung unserer Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer an ausgewählten Logistikstandorten ein. Als Schirmherr der Brancheninitiative „#Logistikhilft“ begrüße ich daher die Bemühungen der „Initiative DocStop für Europäer e. V.“ (Aktion „Sanistop“) für eine bessere sanitäre Versorgung unserer Brummifahrer in dieser für sie schwierigen Zeit. Allen Beteiligten wünsche ich viel Erfolg und Gesundheit.

Andreas Scheuer

Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur